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Lichter im Dunkeln. Hans Litten - Eine biografische Annäherung


Kurz vor Weihnachten, am Mittwoch, 19.12.2018, wurde die Ausstellung „Lichter im Dunkeln. Hans Litten - Eine biografische Annäherung“ feierlich eröffnet. Im Foyer des Landgerichts in der Littenstraße in Berlin Mitte haben Schüler*innen des Bernhardinums in Fürstenwalde und der Marienschule in Zusammenarbeit mit dem Verein „Kulturerben e.V.“ eine Ausstellung gestaltet und eine Tanzperformance aufgeführt. Die Schüler*innen beider Schulen haben sich im Landgericht intensiv mit Hans Litten auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse vor einem interessierten Publikum präsentiert.

Hans Litten hat als Anwalt der Arbeiter in der Zeit des beginnenden Nationalsozialismus mit beispielloser Courage für Gerechtigkeit und Menschlichkeit engagiert. Er bezahlte seinen Einsatz mit seinem Leben.

In einer Zeit der politischen Turbulenzen und einer angehenden nationalen Rückbesinnung in Europa wurde über die intensive Auseinandersetzung mit der außergewöhnlichen Persönlichkeit Hans Litten der Blick auf demokratische Werte gelenkt. In diesem Zusammenhang gingen die Schüler*innen folgenden aktuellen Fragen nach: Welche Gefahren birgt ein zunehmender Rechtspopulismus? Welche Lehren lassen sich aus dem Schicksal Littens ziehen? Wo sind die heutigen Vorbilder und Streiter für eine menschlichere Gesellschaft?

Die auf den Fotos abgebildeten beeindruckenden Tafeln geben einen Einblick in die noch bis Ende Januar laufende Ausstellung. Gemeinsam erarbeiteten und gestalteten Schülerinnen und Schüler des Katholischen Schulzentrums Bernhardinum aus Fürstenwalde und unserer Schule aus ihrer eigenen Perspektive Geschichtliches, Biografisches zu Hans Litten.

Die weiteren Fotos zeigen Ausschnitte der zur Eröffnung der Ausstellung entwickelten Performance des Grundkurses Darstellendes Spiel / 4.Semester der Marienschule.


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