Heute sind wir ein letztes Mal durch die Projekte gelaufen und haben uns die fertigen Endprodukte angesehen. Es sind viele schöne und kreative Arbeiten entstanden — ein würdiger Abschluss für drei intensive Projekttage.
Unsere erste Station war das Ton‑Projekt von Frau Weitkamp und Frau Köster. Dort konnte man sehen, wie die Schülerinnen und Schüler in den letzten drei Tagen ihrer Kreativität wirklich freien Lauf gelassen haben. Beeindruckende Arbeiten sind entstanden: von Schalen in Faultier‑Form bis hin zu einer Fischvase — alles sorgfältig mit Ton und Wasser modelliert.
Nicht weniger kreativ ging es beim Origami‑Projekt von Frau Windisch zu. Mit verschiedenen Falttechniken und unterschiedlichstem Papier entstanden Schwäne und andere fantasievolle Figuren, die zeigten, wie viel Geduld und Geschick die Teilnehmenden in den vergangenen Tagen entwickelt hatten.
Von der Stille des Faltens ging es weiter in die digitale Welt: Das Projekt „Computerspiele programmieren" war ein voller Erfolg. Nicht nur die anhaltende Begeisterung der Teilnehmenden zeigte das, sondern auch die Tatsache, dass fast alle am Ende ein eigenes, funktionierendes Spiel entwickelt hatten. Selbst zum Abschluss waren viele noch motiviert und verpassten ihren Spielen den letzten Feinschliff — kleine Details wurden ergänzt, Funktionen verbessert und die Gestaltung noch einmal überarbeitet. Man konnte deutlich sehen, wie viel die Schülerinnen und Schüler gelernt hatten und wie stolz sie auf ihre Ergebnisse waren.
Ganz anders, aber genauso mitreißend war die Stimmung im Projekt „Miteinander bunt und lecker". Zwar führten wir dort kein weiteres Interview, doch Freude und Zusammenhalt der Gruppe waren sofort spürbar. Auf dem Unterhof veranstalteten die Teilnehmenden ein gemeinsames Ballonspiel, bei dem Jungen und Mädchen in zwei Teams gegeneinander antraten. Begleitet von lauter Musik entstand eine ausgelassene Atmosphäre — alle hatten sichtlich Spaß, feuerten sich gegenseitig an und genossen die gemeinsame Zeit. Auch hier zeigte sich, dass das Projekt weit mehr war als reines Vergnügen: Es stärkte das Gemeinschaftsgefühl und den respektvollen Umgang miteinander.
Nach so viel Bewegung und Lärm war unser nächster Besuch eine angenehme Abwechslung. Bei der Kosmetik‑Gruppe von Frau Karg, Frau Zierz und Herrn Röhlen herrschte eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Bodylotion, Lippenbalsam und Seife selbst herzustellen und dabei verschiedene Duftöle auszuprobieren. Sie hatten sichtlich Spaß daran, eigenständig zu arbeiten und einen Blick hinter die Kulissen der Kosmetikherstellung zu werfen.
Kreativ auf ganz andere Weise war das Projekt „Graffiti — Kunst oder Vandalismus". Die Entwicklung der Gruppe war beeindruckend: Von Tag 1 bis heute sind enorme Fortschritte sichtbar, nicht zuletzt dank eines Museumsbesuchs, der neue Inspiration gebracht hatte. Die Teilnehmenden erstellten eigenständig sehr gelungene Graffiti‑Kunstwerke und hatten dabei offensichtlich viel Freude — alle würden das Projekt sofort wieder wählen.
Außerdem schauten wir noch bei „Mariens Marmeladenmanufaktur" vorbei, wo die Schülerinnen und Schüler gerade dabei waren, die Erdbeermarmelade fertig zu kochen und abzufüllen. Ein passender Abschluss: Während anderswo Kunstwerke an Wänden und Bildschirmen entstanden, wurde hier ganz handfest etwas Leckeres produziert. Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht, ihre eigene Marmelade herzustellen — und viele würden dieses Projekt gerne wiederholen.
Als Abschluss der Begleitung der Projektwoche gab es für uns noch einmal ein künstlerisches Highlight: Im Theater-Saal schauten wir uns die Aufführung des von den Schülerinnen unter der Leitung von Frau Tautzt und Herrn Anders geschriebenen Musicals "Zeitsprung" an. Mit großer Spielfreude zeigten die Spielerinnen Tanz und Gesang. Wir haben sowohl die Leitung als auch die Spielerinnen gesprochen. Das Ergebnis könnt ihr hier nachhören:
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Damit endet unser Rundgang durch den letzten Projekttag. Was uns bleibt, ist der Eindruck, wie viel in nur drei Tagen entstehen kann, wenn Schülerinnen und Schüler die Freiheit haben, sich auszuprobieren — ob mit Ton, Papier, Code, Farbe oder Erdbeeren.
